Pforzheimer Zeitung

Mit Regionalität der Zeit vorausHaben krosses Brot, leckere Kürbissuppe und gute Laune im Angebot: PZ-Herausgeber Albert Esslinger-Kiefer, Marktbeschickerin Marion Müller, die Stadträte Jacqueline Roos und Michael Schwarz, OB Gert Hager, Marktbeschicker Jörg Müller und Stadtrat Hans-Joachim Bruch (von links). Foto: Seibel

Hauptsächlich aber dient das Fest, dessen Erlös ebenfalls an „Menschen in Not“ geht, als Dankeschön der Beschicker an die Kunden, wie Michael Schwarz und Jörg Müller als Sprecher der Marktbeschicker sagten. Die zahlreichen Besucher bekräftigten Samstag für Samstag das Interesse an einem Feinkost-Markt. „Die Vielfalt macht es, die Frische, und die Regionalität, und die zu einem Zeitpunkt, als da noch gar niemand daran gedacht hat“, sagt Jörg Müller.

Beim Herbstfest lassen sich zudem viele hundert Besucher, unter ihnen auch der bekannte Münz-Präger Eugen Ruhl, die Möglichkeit nicht entgehen, die eigens an diesem Tag angebotenen Spezialitäten wie etwa auch Zwiebelkuchen Schupfnudeln mit Sauerkraut zu verkosten, ein Gläschen Sekt zu trinken und miteinander im Gespräch zu sein. Dabei kristallisiert sich einmal mehr ein Bekenntnis zum Standort des Marktes auf dem Wochenmarkt heraus.

 

Unweit wirbt der Verein „Bürger in Schulen aktiv“ („BiSa„) mit der Vorsitzenden Lilli Gros für sein Engagement und für die Beteiliguung neuer Lesepaten daran. Sie alle können sich darauf verlassen, dass das Wetter zu den Marktfesten traditionell besser ist als an den Tagen davor und als vorhergesagt. Und dass auch der als Technik-Fuchs bekannte Joachim Bruch stets eine Überraschung parat hat: Ganz konservativ zerkleinerte er die Kürbisstückchen in der Suppe mit einem Handpürierstab, anstatt dies etwa über seinen Tablett-Computer zu steuern. „Ich habe dafür keine App. Nur Appetit“, frohlockt Bruch.