Jahresbericht 2011

In diesem Bericht möchte ich nur die Änderungen erwähnen. Alles andere kann im vorher gehenden Bericht vom 04.05.2011 nachgelesen werden.

Im Mai hatten wir 48 Schulpaten, Gymnasiastinnen und Studenten mit gerechnet. Jetzt sind es 73. Eine erfreuliche Entwicklung.

Brötzinger Schule: Es finden noch AGs statt, verstärkt aber auch Einzelförderung.

Nordstadtschule: BiSa ist im Grundschulbereich gut verankert, aber nach wie vor auch an der Hauptschule. Ein Student bietet dort Sport Sport Stacking (AG) an und begeistert damit die SchülerInnen. Eine Schulpatin hilft beim Vorbereiten des Frühstücks. Eine Frau aus Syrien, meldete sich und fördert jetzt SchülerInnen in Mathematik.

Bohrainschule: Eine Lehrerin sprach mich hier an, ob ich evtl. auch für ihre Kinder SchulpatInnen hätte. Mit einer Studentin beginnen wir hier. Was wir nächstes Jahr dazu berichten können?

Buckenbergschule: Hier machen wir auch im 2. Jahr mit StudentInnen sehr gute Erfahrungen. Darf ich erinnern? Mit 7 begannen wir. Jetzt sind es 22. Nur 2 StudentInnen fördern (je 2 Geschwister) an der Schule, weil daheim die Wohnverhältnisse zu beengt sind. Sonst gehen sie direkt in die Familien. Damit können sie die Förderung individuell abstimmen. Am Donnerstag, 01.12. fand eine Informationsveranstaltung statt, bei der alle StudentInnen die Möglichkeit hatten, die jeweiligen Klassenlehrerinnen kennen zu lernen, über ihre „Schützlinge“ etwas zu erfahren und Tipps zur Förderung zu erhalten. Alle StudentInnen können ihre Lehrerinnen telefonisch und/oder mit E-Mail erreichen. Die Kooperation ist hier ausgezeichnet.

Werkrealschule Haidach: Eine Schülerin, die vorher an der Buckenbergschule war, wechselte zur Werkrealschule Haidach. Die Eltern fragten an, ob eine weitere Förderung möglich wäre. Auch hier ist ein Student aktiv.

Maihäldenschule: Eine Schulpatin fördert ein Kind in der ersten Klasse. Sie geht zu den Eltern heim. Dieses Kind kannte sie bereits von der Grundschulförderklasse. Ein Koch-/ Backkurs wird Ende Februar 2012 installiert. Hier wird sie die andere Schulpatin bei Bedarf vertreten.

Osterfeldschule: 11 Schulpatinnen engagieren sich hier. Sehr stark ist die Förderung für irakische Kinder gefragt. Evtl. ist es sinnvoll, eine Fortbildung zum Thema Sprachförderung anzubieten. Das ist noch abzuklären.

Eutingen: Nach wie vor konnte hier eine Schulpatin nicht eingesetzt werden. Vielleicht gelingt es im nächsten Jahr.

Privat fördern zwei Frauen Kinder ohne Anbindung an eine Schule.

Bedarf ist natürlich noch an allen Schulen, an denen wir sind. Erfreulich ist, dass doch immer wieder neue SchulpatInnen gewonnen werden können. Und es muss betont werden: Manche Schulpaten betreuen an unterschiedlichen Tagen unterschiedliche Kinder und bringen sich mehr ein, als erwartet werden kann.

Bei manchen Kindern ist der Erfolg schnell sichtbar, bei anderen vielleicht nicht so schnell. Aber ich bin überzeugt, mit ihrer Arbeit leisten die –durchweg alle sehr engagierten- Schulpaten, etwas, das vielleicht erst später zum Tragen kommt.

Die Fortbildungen sind sicher unterstützend bei dieser Arbeit und werden gut angenommen. Ein Abend, an dem alle Schulpaten zu einem Essen eingeladen werden, findet erst am 12.01. statt. Im Dezember konnte kein geeigneter Termin gefunden werden. Dies ist eine gute Möglichkeit, sich kennen lernen, denn sonst gibt es wenig Berührungspunkte, da die Schulpaten an unterschiedlichen Schulen oder direkt in Familien aktiv sind.

Wenn wir uns erinnern, dass wir mit 13 Schulpaten begonnen haben, können wir doch alle über die Entwicklung freuen.

Ihre Lilli Gros