Dillweissenstein-Schule lädt Lesepaten ein

Ein herzliches Dankeschön erhielten die Lesepaten von BiSa . Im Lehrerzimmer der Dillweißensteinschule traf man sich bei Kaffee und – von den Lehrerinnen – selbstgebackenem Kuchen zu einem gemütlichen Gedanken-Austausch. Rektor Rainer Veith bedankte sich bei den Lesepaten, ihrer Initiatorin, Frau Lilli Gros und Frau Eva Abraham, die Ansprechpartnerin für BiSa an der Dillweißensteinschule, für ihr ehrenamtliches Engagement.

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Das KLiNGEL-Magazin im Interview mit Lilli Gros

Vom Glück Kindern zu helfen – ein Interview mit Lilli Gros

Kinder zu unterstützen und zu fördern – das hat sich Lilli Gros zur Aufgabe gemacht. Deshalb gründete Sie 2009 den Verein BiSa, der Pforzheimer SchülerInnen gezielt unterstützt und die Zukunftsaussichten der Kinder so verbessert. Wir wollten mehr über dieses tolle Projekt erfahren und haben die Initiatorin des Vereins unter anderem nach ihren Glücksmomenten bei der Arbeit und den Zukunftsplänen des Projekts gefragt.

Ihr KLiNGEL-Magazin: Wie entstand die Idee zu BiSa?

Lilli Gros: Ich war Ausländerbeauftragte der Stadtverwaltung Pforzheim und weiß aus dieser Zeit, dass viel zu viele Kinder ohne zusätzliche Förderung zu wenige Chancen haben. Als ich im Ruhestand war, gründete ich daher mit einigen anderen Engagierten den Verein BiSa – Bürger in der Schule aktiv. Wir begannen im Dezember 2009 mit 13 Ehrenamtlichen und sind mittlerweile 155.

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Wie genau helfen Sie den Schülern?

Wir fördern die Kinder individuell. Es ist uns wichtig, sie in den Bereichen zu stärken, in denen sie unsicher sind, zum Beispiel bei der Groß- und Kleinschreibung, der Wortschatzerweiterung, der Grammatik, bei Diktaten oder Aufsätzen.

Was macht Sie bei der Arbeit für BiSa besonders glücklich?

Dass sich so viele tolle Menschen Zeit nehmen und die Kinder jede Woche jeweils für ein- bis eineinhalb Stunden lang fördern. Oft unternehmen sie darüber hinaus noch etwas mit ihnen. Die vielen vielen positiven Rückmeldungen der Schulpaten – von SeniorInnen, Berufstätigen, StudentInnen, GymnasiastInnen, aber auch der Lehrkörper – zeigen mir, welche großartige Leistung hier erbracht wird.

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Gibt es Erfolge, auf die Sie besonders stolz sind – ganz egal, ob groß oder klein?

Wenn ich höre, dass Kinder, die schlecht lasen, plötzlich Fortschritte machen, die Noten sich dann wesentlich verbessern und wie gerne die Kinder zu ihren Schulpaten kommen oder diese zu „ihren“ Kindern gehen – das alles sind Glücksmomente für mich. Und ich bin mir dann bewusst, wie sinnvoll BiSa ist, vor allem im Hinblick auf die vielen vielen Kinder mit Migrationshintergrund. Unsere Gesellschaft braucht sie. Und sie sind eine Bereicherung für uns. Das erlebe ich jedes Mal bei meiner Förderung.

BiSa wurde schon oft ausgezeichnet – war einer dieser Preise ein besonderer Glücksmoment?

Alle Preise kamen unerwartet. Bis zum Schluss war ich immer unsicher, ob wir einen erhalten. Alle SchulpatInnen, die dabei waren, fieberten mit. Es war jedes Mal ein Glücksmoment. Vor allem deshalb, weil wir Kindern mit diesen Geldern Glücksmomente ermöglichen können.

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Wie kann man den Verein BiSa unterstützen?

In erster Linie freuen wir uns über Werbung für SchulpatInnen. Kinder benötigen Menschen, die ihnen Zuwendung geben und sie fördern. Diese Menschen suchen wir. Ich bin überzeugt, dass es noch viele gibt, die darin eine sinnvolle Aufgabe sehen.
Natürlich freuen wir uns auch über Spenden. Damit bieten wir Theater-AGs, Trommel-AGs, Restaurantbesuche unter dem Motto Tischkulturen an und vieles vieles mehr, das den Blick über den Tellerrand ermöglicht. Schulwissen zu vertiefen, aber auch zu erweitern, ist ein Anliegen von BiSa.

Haben Sie bestimmte Pläne für die Zukunft von BiSa?
In erster Linie hoffe ich, dass noch viele Menschen zu BiSa kommen und Kinder fördern. Wir sind jetzt an neun Schulen in Pforzheim. Hier alles zu optimieren, auszubauen, aber auch die Weichen für die Zukunft zu stellen, ist ein wichtiges Anliegen. Männer und Frauen für den Organisationsbereich zu gewinnen, ist die Voraussetzung, dass BiSa auch eine Zukunft hat.

Lilli Gros und ihr Projekt BiSa zeigen uns, wie bereichernd es ist, Kinder auf ihrem Weg in eine tolle Zukunft zu unterstützen. Wenn Sie Frau Gros und Ihre Mitstreiter unterstützen und vielleicht sogar selbst aktiv werden möchten, finden Sie alle notwendigen Informationen » hier.
Wir freuen uns, dieses Glücksrezept mit Ihnen zu teilen und danken Frau Gros sehr für das Interview!

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Bundes-SPD zeichnet BiSa-Projekt aus

Pforzheimer Zeitung 16. Dezember 2015
PRVBerlin
Preisverleihung: Lilli Gros, Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier, Ingrid Haas und Elfriede Boyken-Henze (von links). Foto: Privat
Pforzheim. Lilli Gros, Vorsitzende von BiSa, und die Schulpatinnen Elfriede Boyken-Henze und Ingrid Haas haben ihr Projekt mit einem Film und einem Plakat auf dem Bundesparteitag der SPD mit 36 anderen Nominierten präsentiert. Bis zum Schluss bestand absolute Geheimhaltung. Als die Teilnehmerinnen hörten, dass „BiSa – Bürger in Schulen aktiv“ für seine Arbeit den zweiten Preis der Wilhelm-Dröscher-Stiftung in der Rubrik „Miteinander leben“ erhält, war die Freude groß. pm
Kontakt unter (0 72 31) 29 96 02.

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Lesepaten öffnen die Tür zur Sprache

Pforzheimer Zeitung 14. Oktober 2015
Nicola Arnet | Pforzheim
◆ Ehrenamtliche von „Bürger in der Schule aktiv“ unterstützen Kinder.
◆ Bedarf an Freiwilligen wächst angesichts des Flüchtlingszustroms.

Die Sommerferien hatten es für Helmut Wienert in sich: Jeden Tag hat der ehemalige Pforzheimer Hochschul-Professor mit zwei syrischen Flüchtlingskindern intensiv gearbeitet. Viermal die Woche, dreieinhalb Stunden täglich, brachte er dem 14-jährigen Jungen und seiner 16-jährigen Schwester die neue Sprache näher, ließ sie Wörter vom Arabischen ins Deutsche, Französische und Englische übersetzen. Ging mit ihnen das menschliche Auge oder die konstante Beschleunigung durch und übte Mathe-Aufgaben. Mittlerweile haben die beiden deutliche Fortschritte gemacht und besuchen in diesem Schuljahr das Kepler-Gymnasium.
„Wenn man in der Schule sitzt und nur jeden dritten Satz versteht, ist man raus. Der Schlüssel zu allem ist die Sprache“, sagt Wienert und spricht damit den anderen Aktiven von „Bürger in der Schule aktiv“ (BiSa) aus dem Herzen. Insgesamt 141 Ehrenamtliche begleiten Schüler mit geringen Deutschkenntnissen an Pforzheimer Schulen, im häuslichen Umfeld oder im Lernkreis. Doch angesichts der stetig steigenden Zahl der Asylsuchenden wächst auch der Förderbedarf.
„Wir haben sehr viele Flüchtlinge, die hierher kommen, daher wollen wir für dieses Thema sensibilisieren und weitere Aktive gewinnen“, sagt BiSa-Vorsitzende Lilli Gros. Vor allem an Gymnasien könne man den Bedarf noch nicht abdecken. Bislang kümmern sich die meisten der Lesepaten – Ruheständler oder Studenten – um Grundschüler. So wie Fritz Schönthaler. Er betreut einen polnischen Jungen von der Maihäldenschule, der zwar ganz gut Deutsch spricht, aber Probleme mit dem Schreiben hat. Schönthaler weiß, dass es nicht nur wichtig ist, mit den Kindern zu lesen. „Wir unterhalten uns viel oder wir spielen etwas, alles erweitert den Wortschatz“, sagt er.
Für Elfriede Boyken-Henze vom Lernkreis der Osterfeldschule war ihr türkisches „Patenkind“ fast so etwas wie ein Enkel-Ersatz. Sie hat mit ihm nicht nur seine Deutschkenntnisse verbessert, sondern besuchte mit dem Jungen auch den Weihnachtsmarkt oder das Theater. „Mit dem Sprachenlernen vermittelt man ja auch kulturelle Werte“, nennt Wienert einen Nebeneffekt. Ein Punkt, der vor allem bei Kindern aus anderen Kulturkreisen enorm wichtig ist.
Bereichernde Aufgabe
Mindestens einmal pro Woche sollten sich die Lesepaten Zeit für ihre Schützlinge nehmen, Spaß und Geduld am Umgang mit Kindern haben und idealerweise didaktisch-pädagogische Fähigkeiten mitbringen. Für die Betreuung von Gymnasiasten sind zudem Kenntnisse des Abiturstoffs sinnvoll. Von der verantwortungsvollen Tätigkeit profitieren nicht nur die Kinder. „Es kommt sehr viel zurück. Die Aufgabe macht Spaß, bereichert ungemein und hält geistig fit“, sagt Boyken-Henze.
Wer Interesse an einer Patenschaft hat, meldet sich telefonisch unter (0 72 31) 29 96 02 oder per Mail an lilli.gros@web.de.

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Fest mit Aschenputtel und Geburtstagsständchen

Pforzheimer Zeitung 11. August 2015

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„Bürger in der Schule aktiv“ feierten gemeinsam mit den von ihnen geförderten Kindern im Haus der Jugend. Foto: Privat
Pforzheim. Mehr als 20 Paten von „Bürger in der Schule aktiv“ (BiSa) an der Osterfeldschule hatten mit den von ihnen geförderten Kindern ein Fest im Haus der Jugend vorbereitet.
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Eifrig hatten Selin, Helin, Ninorta, Sinyn, Maya und Abdullah eine Persiflage von Aschenputtel eingeübt. Besonders der Satz von Aschenputtel zum Prinz: „Du bist so schön!“ und seine Antwort: „Ich weiß!“ löste Begeisterung aus. Das gemeinsame Lied „Ich bin anders, du bist anders“ passte zu der gemischten Schar von Kindern und ihren Eltern aus vielen unterschiedlichen Ländern.
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Und dass Derwin gerade an diesem Tag Geburtstag hatte und dies mit „Happy Birthday“ von allen gebührend gewürdigt und mit einem Geschenk bedacht wurde, war für ihn etwas Besonderes. Die Paten hatten Kuchen gebacken, der Stadtjugendring die Getränke besorgt und Gönül Eksi, der gute Geist im Hintergrund, hatte dies ermöglicht.
Zum zweiten Mal hatte BiSa die Eltern eingeladen. Der Erfolg zeigte, dass es sich lohnt, dies auch für das nächste Jahr zu planen. Mit 35 Personen hatten die Veranstalter von BiSa gerechnet. Es waren wesentlich mehr. BiSa ist ein Verein, der aus ausschließlich ehrenamtlichen Schulpaten besteht. Sie fördern Grundschulkinder in Schulen oder in Familien. Zwei Stunden in der Woche reichen aus, um sich daran zu beteiligen. pm
Interessenten melden sich bei Lilli Gros telefonisch unter (0 72 31) 29 95 02 oder per E-Mail an lilli. gros@web.de

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Brötzinger Schule dankt den BiSa-Paten

Pforzheimer Zeitung 31. Juli 2015

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Eine wichtige Stütze sind die Schulpaten für die Brötzinger Schüler. Foto: Privat
Pforzheim. Ein schön gedeckter Tisch im Schulgarten der Brötzinger Schule, Kaffee und Kuchen erwarten 13 Schulpaten und Schulpatinnen von BiSa – Bürger in der Schule aktiv. Annette Elsmann, Kooperationslehrerin von BiSa, und Schulleiter Wolfgang Müller betonten, wie wertvoll die Unterstützung der Schulpaten für die Kinder sei. Und, dass er für jeden Zuwachs dankbar ist. Genau wie die Kinder. Nicht nur die schulische Förderung sei wichtig, sondern auch die Zuwendung, das Gespräch, das offene Ohr für die Kümmernisse der Kinder. In Gesprächen mit den Klassenlehrerinnen, die sich für diesen Nachmittag Zeit genommen hatten, wurden Ideen entwickelt, welche Angebote für Kinder und Eltern möglich sind. BiSa kann nur bestätigen, dass die Zeit, die Schulpaten Kindern schenken, mit nichts aufgewogen werden kann.
Wer gerne mit Kindern arbeitet, ist bei BiSa herzlich willkommen. Dass diese Tätigkeit sehr viel Freude bereitet, zeigt sich daran, dass es keine Fluktuation bei den Senioren gibt. Interessenten melden sich unter Telefon (0 72 31) 29 96 02. pm

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Den Tisch gedeckt und aufgetischt

Pforzheimer Zeitung 22. Juli 2015

Essen selbst auf den Tisch bringen: Die Koch-AG von Bisa ist beliebt. Foto: Privat
Pforzheim. Bei BiSa – Bürger in der Schule aktiv – wird nicht nur gefördert, sondern es gibt auch Koch-AGs. Eine davon ist an der Dillweißensteinschule mit Ikbal Belli. Hier wechseln alle sechs Wochen die Gruppen mit je sechs Kindern, damit viele Kinder in den Genuss kommen. In zwei Unterrichtsstunden dürfen die Kinder ihre Essenswünsche selbst kochen und gemeinsam dann essen.
Belli betont, dass sie es ohne die wertvolle Unterstützung vom Förderverein der Dillweißensteinschule fast nicht bewältigt hätte. Denn sechs Kinder stellen Anforderungen, um sie richtig zu beschäftigen, die Aufgaben einzuteilen wie schälen, Teig zu bereiten und dann gemeinsam zu kochen oder zu backen. Der Tisch ist zu decken, es gilt wieder abzuräumen und zu spülen. Aber dass es Spaß macht, beweist die rege Nachfrage nach diesem Angebot.
BiSa freut sich über alle, die zu ihr finden. Schulpaten, die Kinder an der Schule oder in den Familien einmal in der Woche fördern, sind herzlich willkommen. Aber wenn jemand ein Hobby hat, das sie oder er Kindern nahebringt, ist ebenfalls bei BiSa richtig.
Interessierte melden sich bei Lilli Gros telefonisch unter (0 72 31) 29 96 02.

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Bühne frei für junge Talente

Pforzheimer Zeitung 22. Juli 2015
Makda Fantaye | Pforzheim

Ein Schultheaterstück der Südstadtschule bildet den Abschluss der Theater-AG

Die jungen Schauspieler der Theater-AG sind voller Elan dabei.
Ein kleines Theaterstück über den Pariser Polizeiinspektor Clouseau führten die Dritt- und Viertklässler der Südstadtschule, die an der Theater-AG teilnahmen, gestern auf. Ermöglicht haben dass die Studenten der Hochschule Pforzheim unter der Leitung von Professor Ansgar Kühn und die Auszubildenden der Firma Witzenmann, die zusammen das Entenrennen organisierten und die Einnahmen dem gemeinnützigen Verein BiSa spendeten. Somit wurde der Südstadtschule die Theater-AG ermöglicht, die von Dario Krosley, Schauspieler am Stadttheater Pforzheim, geleitet worden ist. Die Kinder haben dadurch gelernt sich zu konzentrieren, einen Text zu lernen und im Team zu arbeiten. Mit der Aufführung, die in der Südstadtschule stattfand, feierte die Theater-AG auch ihren Abschluss, bei dem auch Konrektorin Stefanie Willgeroth dabei war. „Auch wenn sich manche Kinder im Unterricht schwertun, erkennt man bei dieser Aufführung sehr, wie talentiert und begeistert sie doch sind“, sagte sie.

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BiSa-Ehrenamtliche stehen Schülern zur Seite

Pforzheimer Zeitung 03. Juni 2015

„Bürger in der Schule aktiv“ wollen Engagierte an der Hochschule gewinnen

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Pforzheim. Voller Elan und Überzeugung, sich für eine wichtige Sache zu engagieren, warben Schulpaten von „Bürger in der Schule aktiv“ (BiSa) an der Hochschule.
Nur 30 Prozent aller Bürger engagierten sich im Ehrenamt, heißt es in einer Mitteilung: „Warum nicht mehr?“ Dies fragten sich alle, die bei BiSa mit Begeisterung dabei sind. Es fördere das Selbstwertgefühl, und man knüpfe interessante Kontakte.
Wichtig für die Zukunft
„Wir würden gerne noch mehr Menschen davon überzeugen, dass die Förderung unserer Kinder sinnvoll und wichtig für unser aller Zukunft ist“, sagt Elfriede Boyken-Henze.
Senioren, die BiSa unterstützten, blieben über längere Zeit. Bei den Hochschülern finde oft nach zwei Semestern ein Wechsel statt. Diesen sei hoch anzurechnen, dass sie sich trotz des Studiums Zeit für die Förderung eines Kindes nehmen. „Seit drei Semestern betreue ich an der Nordstadtschule ein Mädchen aus dem Kosovo und besuche sie zu Hause, seit ich ein Praxissemester in Karlsruhe mache und nicht mehr an die Schule gehen kann. Ich habe vor, sie weiter zu fördern, und freue mich, kleine Erfolge zu sehen“, so Anna Eickhoff, Studentin der Hochschule für Gestaltung. pm
Interessierte wenden sich an Lilli Gros unter (0 72 31) 29 96 02, oder per E-Mail an lilli.gros@web.de.

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Brötzinger BiSa-Schulpaten treffensich zum Gedankenaustausch

Pforzheimer Zeitung 15. Dezember 2014
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pforzheim. Neue und alte Schulpaten haben sich an der Brötzinger Schule getroffen: Nicht zum Fördern ihrer Kinder, sondern in gemütlicher Runde zum Erfahrungsaustausch. Annette Elsmann, Koordinatorin an der Brötzinger Schule, und Lilli Gros, Vorsitzende von Bürger in der Schule aktiv (BiSa), hatten eingeladen, und fast alle waren gekommen. 16 Ehrenamtliche von BiSa lesen, rechnen, üben mit Kindern, machen Druckprojekte, kochen und backen mit ihnen. Wolfgang Müller, Rektor der Schule, betonte, wie wertvoll diese Unterstützung für die Schule und vor allem für die Kinder sei. Wie viel Freude diese Arbeit mit Kindern bereitet, kam bei den Gesprächen immer wieder zum Ausdruck. Zudem wünschten sich die Teilnehmer öfters einen solchen Gedankenaustausch. Die Schule würde sich über weitere Ehrenamtliche freuen: Vor allem über Männer und Frauen, die auch mit Kindern von der Grund- und Hauptschule rechnen. pm Interessenten melden sich bei: Bürger in der Schule aktiv, telefonisch unter (07231) 299602 oder per E-Mail an: lilli.gros@web.de.

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Kinder lernen die Bühne kennen

Pforzheimer Zeitung 05. Juli 2014

◆ Theater-AG durch Spende vom Lions Club Pforzheim- Enz gegründet. Grundschüler führen Stück auf. Verein Bisa sucht weitere Paten.

Im rosa Ballettkleid oder in Fußballermontur stehen die Kinder im Raum, der nun ihre Bühne ist. Jedes erklärt seinen Traumberuf und seine Rolle in dem Theaterstück, das nun folgen wird. Ein Drehbuch gibt es nicht. Außerdem spielen die Flötengruppen, und es tritt der Chor auf. Der Schauspieler Dario Krosely hatte mit einigen Jungen und Mädchen der Maihäldenschule 16- mal das Stück „Der rosarote Fußball“ geprobt. Im Zuschauerraum sitzen unter anderem Eltern und Lehrer der Grundschüler. Die neue Theater-AG erfüllt nicht nur die muntere Kinderschar mit Aufregung. Auch Schulleiterin Vanessa Frey-Kirschbaum freut sich über das Angebot. Ermöglicht hat es der Lions Club Pforzheim-Enz. Schon länger arbeitet der Verein Bisa (Bürger in der Schule aktiv) mit 20 ehrenamtlichen Schulpaten an der Maihälden-Grundschule, erklärt die Vorsitzende Lilli Gros. Und da der Verein etwa für die Fortbildungen auf finanzielle Unterstützung angewiesen ist und die Lions Clubs der Region mit dabei sind, kam der Kontakt zustande. Der Vizevorsitzende Jochen Abraham hält die Theater-AG für eine „gute Sache“, denn sie gebe einen Impuls, um etwas langfristig auf den Weg zu bringen. Ein Stück gemeinsam zu erarbeiten und vorzutragen, sei für Kinder immens wichtig, sagt er. Den Wortschatz erweitern und deutlich sprechen lernen: Das alles sind Tugenden, die auch die Schulpaten einmal in der Woche mit ihren Schützlingen üben. Ob beim Diktatschreiben oder beim Vorlesen. Seit 2009 ist Bisa an insgesamt sechs Schulen unterwegs. Voraussetzung sei, dass sich die Schulen bei uns melden und ernsthaftes Interesse an der Unterstützung haben“, sagt Gros. Von den 110 Paten sind etwa die Hälfte Studenten. Sie kümmern sich um Mädchen und Jungen, bei denen es im Fach Deutsch hapert oder die in Mathe Defizite haben. Marlies Pfrommer-Gäckle ist seit knapp einem Jahr Patin. Die Begegnung zwischen ihr und ihrem neunjährigen Schützling ist für beide Seiten etwas besonderes. „Die Kinder genießen sichtlich, dass sich ein Erwachsener alleine um sie kümmert“, sagt die 66-Jährige. An der Schule sei viel mehr Bedarf, als abgedeckt werden könne, erklärt Gros. Jetzt sollen die Brötzinger und die Dillweißensteiner Schule noch dazukommen. Wer sich als Schulpate engagieren möchte, der meldet sich bei Lilli Gros telefonisch unter (0176) 10236025 oder lilli. gros.@web.de

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Preis motiviert zu weiteren echt guten Taten

Pforzheimer Zeitung 07. Dezember 2015

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Verein BiSa wertet Auszeichnung des Landes als Anerkennung und Ansporn für andere Förderer von Kindern
Volker Knopf Stuttgart/Pforzheim

Das EnBW-Vorstandsmitglied Bernhard Beck gratuliert in Zuffenhausen Rainer Bornhauser, Ingrid Haas, Elfriede Boyken-Henze und Lilli Gros vom Verein „BiSa – Bürger in der Schule“ zum ersten Platz im Wettbewerb „Echt gut!“ (von links). Foto: Knopf
Es war ein würdevoller Abend im Stuttgarter Porsche-Museum. Zum ersten Mal fand die Verleihung des Ehrenamtspreises „Echt gut!“ in Zuffenhausen statt. Mehr als 500 Projekte, Initiativen und Aktionen hatten sich um den Preis des Landes Baden-Württemberg beworben. Beim großen Finale am Freitagabend stand auch der Verein „BiSa – Bürger in der Schule“ ganz oben auf dem Treppchen.
Das ganze Team freut sich mit
Die Initiative aus Pforzheim kam in der Kategorie „Jugend fördern“ auf Rang eins und erhielt neben der Urkunde ein Preisgeld von 4000 Euro (die PZ berichtete). Zudem drehte der SWR einen Film über das Projekt, der bei der Verleihung gezeigt wurde. Insgesamt wurden in acht Kategorien Preise vergeben. Sozialministerin Katrin Altpeter bat die Delegation der Pforzheimer um Lilli Gros unter viel Applaus nach vorne und übergab mit Bernhard Beck, Vorstandsmitglied der EnBW, Urkunde, Preisgeld und eine Fliese der Karlsruher Majolika-Manufaktur.
„Ohne solch ein ehrenamtliches Engagement würde unsere Gesellschaft nicht funktionieren. Es sind genau diese Menschen, die sich meist ohne großes Aufsehen für das Wohl anderer engagieren. Mehr als 40 Prozent in Baden-Württemberg engagieren sich ehrenamtlich. Dies ist ein Spitzenwert und deutlich mehr als in jedem anderen Bundesland. Das ist ein echter Schatz für unser Land. Wir möchten heute herzlich Danke sagen“, betonte Altpeter.
Wie SWR-Moderator Markus Brock erläuterte, fördert der Verein BiSa Kinder an sieben Pforzheimer Schulen. Die 140 ehrenamtlichen Senioren, Berufstätigen, Studenten und Schüler unterstützen vorwiegend Grundschüler mindestens einmal in der Woche direkt an der Schule oder in den Familien. Dabei arbeiten sie eng mit Lehrern und Sozialarbeitern zusammen. Da ein Großteil der Kinder einen Migrationshintergrund habe, stiegen mit der Förderung auch die späteren Chancen, so Brock.
Die Ehrenamtlichen unterstützen Aktivitäten wie Theater- oder Trommel-AG und gehen mit Viertklässlern ins Restaurant, um Tischkulturen zu vermitteln. Gefördert werden sollen Persönlichkeitsentwicklung, Sprache und Ausdruck, Teamgeist, Rücksichtnahme und Pünktlichkeit. Um die Ehrenamtlichen zu unterstützen, finden regelmäßig Fortbildungen statt.
Die Freude war groß bei Lilli Gros: „Es ist sehr schön, dass unsere Arbeit so gewürdigt wird.“ Dies sei eine Anerkennung für das gesamte Team und die „tollen Kooperationspartner“ an den Schulen. „Wir danken allen, die für uns gestimmt haben, und hoffen, dass wir viele mit unserem Projekt inspirieren können, Kinder zu fördern und ihnen eine Chance zu geben“, so Gros am Rande des Festbüfetts nach dem offiziellen Programm.
Ebenfalls bei der Feier vertreten war Pforzheims DDR-Museum, das in die Top5 kam, aber in seiner Kategorie nicht auf dem Treppchen landete.

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BiSa-Fest 2013

Pforzheimer Zeitung 06. Februar 2013

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Mit einem Trommelsolo von Martin Ngnoubamdjum wurden die Begrüßungen und das Stimmengewirr beendet.

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Lilli Gros, Vorsitzende von Bürger in der Schule aktiv (BiSa), freute sich über die vielen Schulpaten. In der kurzgehaltenen Rede wies sie auf die zahlreichen Aktivitäten hin wie Ausweitung an weitere Schulen, Gewinnung von neuen Schulpaten, Theater-AG, Beginn einer Trommel-AG an der Osterfeldgrundschule, Start einer Lese-AG an der Inselgrundschule, Werbung in Stadtbussen, in der Stadtbibliothek, in Medien und Sportstacking Turnier. Gros betonte auch hier, dass BiSa seine Arbeit nur dank der Förderung durch die Services-Clubs Pforzheim und des Enzkreises, anderer Sponsoren und Kooperationspartner durchführen kann. Danach standen die Kommunikation und das gegenseitige Kennenlernen im Vordergrund. Wie schwierig Kommunikation sein kann, wenn unterschiedliche Voraussetzungen der deutschen Sprache, vielleicht auch der Bildung, vorliegen, zeigte der Sketch „Der Besserwisser“, den Stephan Horrix und Angelika Schweigert mit einem Schmunzeln vortrugen.
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Mit einem Gedicht mit Tiefgang, das Renate Schmidt auf das neue Jahr angepasst hatte, sprach sie die Gefühle der Ehrenamtlichen an.
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Kurt Alt hatte mit seiner Geschichte über die Irritationen der Geschlechter das Lachen auf seiner Seite. Beim gegenseitigen Austausch wurde viel über die Freude berichtet, die die Schulpaten mit ihren „Kindern“ haben, aber auch gegenseitiger Rat eingeholt. Verstärkt gibt es Kinder aus den unterschiedlichsten Ländern, die kein oder kaum Deutsch sprechen. „Was das für ein Kind bedeuten muss? Sich zurechtfinden zu müssen in einer fremden Umgebung, mit einer fremden Sprache und dadurch ausgeschlossen sein von Spielen und Gesprächen, wurde immer wieder betont. BiSa sucht allerdings noch weitere Schulpaten.

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Südstadtschule Theater AG

Die Pforzheimer Zeitung berichtet am 21.07. über die Theater AG Artikel bitte anklicken

Südstadtschule Th.AG 21.07.2015

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Pressemitteilung Maihäldenschule Theater-AG

Gesponsert vom Lions-Club Pforzheim

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