Pforzheimer Zeitung

Mit Regionalität der Zeit vorausHaben krosses Brot, leckere Kürbissuppe und gute Laune im Angebot: PZ-Herausgeber Albert Esslinger-Kiefer, Marktbeschickerin Marion Müller, die Stadträte Jacqueline Roos und Michael Schwarz, OB Gert Hager, Marktbeschicker Jörg Müller und Stadtrat Hans-Joachim Bruch (von links). Foto: Seibel

Hauptsächlich aber dient das Fest, dessen Erlös ebenfalls an „Menschen in Not“ geht, als Dankeschön der Beschicker an die Kunden, wie Michael Schwarz und Jörg Müller als Sprecher der Marktbeschicker sagten. Die zahlreichen Besucher bekräftigten Samstag für Samstag das Interesse an einem Feinkost-Markt. „Die Vielfalt macht es, die Frische, und die Regionalität, und die zu einem Zeitpunkt, als da noch gar niemand daran gedacht hat“, sagt Jörg Müller.

Beim Herbstfest lassen sich zudem viele hundert Besucher, unter ihnen auch der bekannte Münz-Präger Eugen Ruhl, die Möglichkeit nicht entgehen, die eigens an diesem Tag angebotenen Spezialitäten wie etwa auch Zwiebelkuchen Schupfnudeln mit Sauerkraut zu verkosten, ein Gläschen Sekt zu trinken und miteinander im Gespräch zu sein. Dabei kristallisiert sich einmal mehr ein Bekenntnis zum Standort des Marktes auf dem Wochenmarkt heraus.

 

Unweit wirbt der Verein „Bürger in Schulen aktiv“ („BiSa„) mit der Vorsitzenden Lilli Gros für sein Engagement und für die Beteiliguung neuer Lesepaten daran. Sie alle können sich darauf verlassen, dass das Wetter zu den Marktfesten traditionell besser ist als an den Tagen davor und als vorhergesagt. Und dass auch der als Technik-Fuchs bekannte Joachim Bruch stets eine Überraschung parat hat: Ganz konservativ zerkleinerte er die Kürbisstückchen in der Suppe mit einem Handpürierstab, anstatt dies etwa über seinen Tablett-Computer zu steuern. „Ich habe dafür keine App. Nur Appetit“, frohlockt Bruch.

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Pforzheimer Kurier

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Pfozheimer Zeitung 12.09.2016

Schulhelfer zu Gast beim Bundespräsidenten

„Bürger in Schulen aktiv“ auf Einladung von Joachim Gauck beim Sommerfest für Ehrenamtliche im Schloss Bellevue

Ein besonderes Erlebnis sei es gewesen, Bundeskanzlerin Angela Merkel zu sehen, die Joachim Gaucks Einladung ebenfalls gefolgt war. Fotos: Privat, Kumm

Pforzheim. Ein Zeichen, wie wichtig die Arbeit von Ehrenamtlichen von der Staatsspitze gewertet wird: So empfinden die Vorsitzende Lilli Gros und ihre Mitstreiterinnen des Pforzheimer Vereins „Bürger in Schulen aktiv“ (BiSa) ihre Teilnahme am fünften und zugleich letzten Sommerfest von Bundespräsident Joachim Gauck am vergangenen Wochenende. 5000 Ehrenamtliche aus ganz Deutschland hatte er am Wochenende ins Schloss Bellevue in Berlin eingeladen, darunter fünf Schulpatinnen und einen Schulpaten von BiSa. Während Park und Schloss am Freitagabend nur geladenen Gästen offen standen, durfte am Samstag jeder kommen.

Vorstellungen weit übertroffen

Gauck betonte am Rande des Fests, die Begegnung mit ehrenamtlich engagierten Menschen zeige „ein anderes Bild vom Land, als das, was man manchmal so über die Medien mitgeteilt bekommt“. Am Freitagabend hatte der Bundespräsident die Menschen in Deutschland zu einer gemeinsamen Kraftanstrengung bei der Bewältigung von Problemen aufgerufen.

„Alle Vorstellungen, die wir uns von Schloss Bellevue gemacht hatten, wurden übertroffen“, schwärmt Lilli Gros, und berichtet von einer charmanten Rede von Bundespräsident Gauck, Lebensgefährtin Daniela Schadt an seiner Seite. Dies habe den ereignisreichen Tag nach einer Konzerteinlage des Daimler-Sinfonieorchesters eröffnet, den „großartige Tanzperformances“ Jazzmusik, das Kabarett „Die Stachelschweine“ und am Schluss die Band „Revolverheld“ begleiteten. „die bezaubernd gedeckten Tische ließen den Wunsch aufkommen, einmal dort dinieren zu dürfen.“ Neuartige Lichtilluminationen verwandelten das Schloss in der Dunkelheit immer wieder neu.

Einziges Manko aus Sicht der BiSa-Gruppe: „Es war zu befürchten, dass die Diskussionsrunde über das Thema ,Vielfalt bewegt und Bildung beflügelt‘ bei der großen Auswahl der Angebot etwas unterging.“ Es war für Lilli Gros, Elfriede Boyken-Henze, Ingrid Haas, Eva Abraham, Eva Munz und Stephan Horrix schon ein besonderes Gefühl, Bundeskanzlerin Angela Merkel mit ihrem Sicherheitstross zu sehen und viele bekannte Persönlichkeiten aus Politik und Show-Geschäft zu entdecken. Uschi Glas huschte vorbei, Renate Künast wurde gebeten, ein Foto mit der Gruppe zu machen. Dass es gelungen sei, ein Bild mit Daniela Schadt zu ergattern, „war schon großartig“.

Immer in Erinnerung

Und dass Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Thorsten Albig ein Bild von der Gruppe mit Jörg Pilawa, dem bekannten Moderator, ablichtete, „wird sicher auch immer in Erinnerung“ bleiben. „Eine reiche Ausbeute für die BiSa-Homepage ist gewiss“. dpa/pm/kli

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PZ 12. April 2016 Trommel AG Südstadtschule

http://www.pz-news.de/pforzheim_artikel,-Trommel-AG-an-Suedstadtschule-Schueler-finden-ihren-Rhythmus-_arid,1091301.html

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Uwe Baral versteht es den Kindern das Trommeln zu vermitteln

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Alle sind begeistert mit dabei

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PZ 06. Juni 2016 Lesepaten Maihäldenschule

http://www.pz-news.de/pforzheim_artikel,-Lesepaten-ein-Gewinn-fuer-Schueler-und-Ehrenamtliche-_arid,1090048.html

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Dillweissenstein-Schule lädt Lesepaten ein

Ein herzliches Dankeschön erhielten die Lesepaten von BiSa . Im Lehrerzimmer der Dillweißensteinschule traf man sich bei Kaffee und – von den Lehrerinnen – selbstgebackenem Kuchen zu einem gemütlichen Gedanken-Austausch. Rektor Rainer Veith bedankte sich bei den Lesepaten, ihrer Initiatorin, Frau Lilli Gros und Frau Eva Abraham, die Ansprechpartnerin für BiSa an der Dillweißensteinschule, für ihr ehrenamtliches Engagement.

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Das KLiNGEL-Magazin im Interview mit Lilli Gros

Vom Glück Kindern zu helfen – ein Interview mit Lilli Gros

Kinder zu unterstützen und zu fördern – das hat sich Lilli Gros zur Aufgabe gemacht. Deshalb gründete Sie 2009 den Verein BiSa, der Pforzheimer SchülerInnen gezielt unterstützt und die Zukunftsaussichten der Kinder so verbessert. Wir wollten mehr über dieses tolle Projekt erfahren und haben die Initiatorin des Vereins unter anderem nach ihren Glücksmomenten bei der Arbeit und den Zukunftsplänen des Projekts gefragt.

Ihr KLiNGEL-Magazin: Wie entstand die Idee zu BiSa?

Lilli Gros: Ich war Ausländerbeauftragte der Stadtverwaltung Pforzheim und weiß aus dieser Zeit, dass viel zu viele Kinder ohne zusätzliche Förderung zu wenige Chancen haben. Als ich im Ruhestand war, gründete ich daher mit einigen anderen Engagierten den Verein BiSa – Bürger in der Schule aktiv. Wir begannen im Dezember 2009 mit 13 Ehrenamtlichen und sind mittlerweile 155.

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Wie genau helfen Sie den Schülern?

Wir fördern die Kinder individuell. Es ist uns wichtig, sie in den Bereichen zu stärken, in denen sie unsicher sind, zum Beispiel bei der Groß- und Kleinschreibung, der Wortschatzerweiterung, der Grammatik, bei Diktaten oder Aufsätzen.

Was macht Sie bei der Arbeit für BiSa besonders glücklich?

Dass sich so viele tolle Menschen Zeit nehmen und die Kinder jede Woche jeweils für ein- bis eineinhalb Stunden lang fördern. Oft unternehmen sie darüber hinaus noch etwas mit ihnen. Die vielen vielen positiven Rückmeldungen der Schulpaten – von SeniorInnen, Berufstätigen, StudentInnen, GymnasiastInnen, aber auch der Lehrkörper – zeigen mir, welche großartige Leistung hier erbracht wird.

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Gibt es Erfolge, auf die Sie besonders stolz sind – ganz egal, ob groß oder klein?

Wenn ich höre, dass Kinder, die schlecht lasen, plötzlich Fortschritte machen, die Noten sich dann wesentlich verbessern und wie gerne die Kinder zu ihren Schulpaten kommen oder diese zu „ihren“ Kindern gehen – das alles sind Glücksmomente für mich. Und ich bin mir dann bewusst, wie sinnvoll BiSa ist, vor allem im Hinblick auf die vielen vielen Kinder mit Migrationshintergrund. Unsere Gesellschaft braucht sie. Und sie sind eine Bereicherung für uns. Das erlebe ich jedes Mal bei meiner Förderung.

BiSa wurde schon oft ausgezeichnet – war einer dieser Preise ein besonderer Glücksmoment?

Alle Preise kamen unerwartet. Bis zum Schluss war ich immer unsicher, ob wir einen erhalten. Alle SchulpatInnen, die dabei waren, fieberten mit. Es war jedes Mal ein Glücksmoment. Vor allem deshalb, weil wir Kindern mit diesen Geldern Glücksmomente ermöglichen können.

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Wie kann man den Verein BiSa unterstützen?

In erster Linie freuen wir uns über Werbung für SchulpatInnen. Kinder benötigen Menschen, die ihnen Zuwendung geben und sie fördern. Diese Menschen suchen wir. Ich bin überzeugt, dass es noch viele gibt, die darin eine sinnvolle Aufgabe sehen.
Natürlich freuen wir uns auch über Spenden. Damit bieten wir Theater-AGs, Trommel-AGs, Restaurantbesuche unter dem Motto Tischkulturen an und vieles vieles mehr, das den Blick über den Tellerrand ermöglicht. Schulwissen zu vertiefen, aber auch zu erweitern, ist ein Anliegen von BiSa.

Haben Sie bestimmte Pläne für die Zukunft von BiSa?
In erster Linie hoffe ich, dass noch viele Menschen zu BiSa kommen und Kinder fördern. Wir sind jetzt an neun Schulen in Pforzheim. Hier alles zu optimieren, auszubauen, aber auch die Weichen für die Zukunft zu stellen, ist ein wichtiges Anliegen. Männer und Frauen für den Organisationsbereich zu gewinnen, ist die Voraussetzung, dass BiSa auch eine Zukunft hat.

Lilli Gros und ihr Projekt BiSa zeigen uns, wie bereichernd es ist, Kinder auf ihrem Weg in eine tolle Zukunft zu unterstützen. Wenn Sie Frau Gros und Ihre Mitstreiter unterstützen und vielleicht sogar selbst aktiv werden möchten, finden Sie alle notwendigen Informationen » hier.
Wir freuen uns, dieses Glücksrezept mit Ihnen zu teilen und danken Frau Gros sehr für das Interview!

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Bundes-SPD zeichnet BiSa-Projekt aus

Pforzheimer Zeitung 16. Dezember 2015
PRVBerlin
Preisverleihung: Lilli Gros, Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier, Ingrid Haas und Elfriede Boyken-Henze (von links). Foto: Privat
Pforzheim. Lilli Gros, Vorsitzende von BiSa, und die Schulpatinnen Elfriede Boyken-Henze und Ingrid Haas haben ihr Projekt mit einem Film und einem Plakat auf dem Bundesparteitag der SPD mit 36 anderen Nominierten präsentiert. Bis zum Schluss bestand absolute Geheimhaltung. Als die Teilnehmerinnen hörten, dass „BiSa – Bürger in Schulen aktiv“ für seine Arbeit den zweiten Preis der Wilhelm-Dröscher-Stiftung in der Rubrik „Miteinander leben“ erhält, war die Freude groß. pm
Kontakt unter (0 72 31) 29 96 02.

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Lesepaten öffnen die Tür zur Sprache

Pforzheimer Zeitung 14. Oktober 2015
Nicola Arnet | Pforzheim
◆ Ehrenamtliche von „Bürger in der Schule aktiv“ unterstützen Kinder.
◆ Bedarf an Freiwilligen wächst angesichts des Flüchtlingszustroms.

Die Sommerferien hatten es für Helmut Wienert in sich: Jeden Tag hat der ehemalige Pforzheimer Hochschul-Professor mit zwei syrischen Flüchtlingskindern intensiv gearbeitet. Viermal die Woche, dreieinhalb Stunden täglich, brachte er dem 14-jährigen Jungen und seiner 16-jährigen Schwester die neue Sprache näher, ließ sie Wörter vom Arabischen ins Deutsche, Französische und Englische übersetzen. Ging mit ihnen das menschliche Auge oder die konstante Beschleunigung durch und übte Mathe-Aufgaben. Mittlerweile haben die beiden deutliche Fortschritte gemacht und besuchen in diesem Schuljahr das Kepler-Gymnasium.
„Wenn man in der Schule sitzt und nur jeden dritten Satz versteht, ist man raus. Der Schlüssel zu allem ist die Sprache“, sagt Wienert und spricht damit den anderen Aktiven von „Bürger in der Schule aktiv“ (BiSa) aus dem Herzen. Insgesamt 141 Ehrenamtliche begleiten Schüler mit geringen Deutschkenntnissen an Pforzheimer Schulen, im häuslichen Umfeld oder im Lernkreis. Doch angesichts der stetig steigenden Zahl der Asylsuchenden wächst auch der Förderbedarf.
„Wir haben sehr viele Flüchtlinge, die hierher kommen, daher wollen wir für dieses Thema sensibilisieren und weitere Aktive gewinnen“, sagt BiSa-Vorsitzende Lilli Gros. Vor allem an Gymnasien könne man den Bedarf noch nicht abdecken. Bislang kümmern sich die meisten der Lesepaten – Ruheständler oder Studenten – um Grundschüler. So wie Fritz Schönthaler. Er betreut einen polnischen Jungen von der Maihäldenschule, der zwar ganz gut Deutsch spricht, aber Probleme mit dem Schreiben hat. Schönthaler weiß, dass es nicht nur wichtig ist, mit den Kindern zu lesen. „Wir unterhalten uns viel oder wir spielen etwas, alles erweitert den Wortschatz“, sagt er.
Für Elfriede Boyken-Henze vom Lernkreis der Osterfeldschule war ihr türkisches „Patenkind“ fast so etwas wie ein Enkel-Ersatz. Sie hat mit ihm nicht nur seine Deutschkenntnisse verbessert, sondern besuchte mit dem Jungen auch den Weihnachtsmarkt oder das Theater. „Mit dem Sprachenlernen vermittelt man ja auch kulturelle Werte“, nennt Wienert einen Nebeneffekt. Ein Punkt, der vor allem bei Kindern aus anderen Kulturkreisen enorm wichtig ist.
Bereichernde Aufgabe
Mindestens einmal pro Woche sollten sich die Lesepaten Zeit für ihre Schützlinge nehmen, Spaß und Geduld am Umgang mit Kindern haben und idealerweise didaktisch-pädagogische Fähigkeiten mitbringen. Für die Betreuung von Gymnasiasten sind zudem Kenntnisse des Abiturstoffs sinnvoll. Von der verantwortungsvollen Tätigkeit profitieren nicht nur die Kinder. „Es kommt sehr viel zurück. Die Aufgabe macht Spaß, bereichert ungemein und hält geistig fit“, sagt Boyken-Henze.
Wer Interesse an einer Patenschaft hat, meldet sich telefonisch unter (0 72 31) 29 96 02 oder per Mail an lilli.gros@web.de.

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Fest mit Aschenputtel und Geburtstagsständchen

Pforzheimer Zeitung 11. August 2015

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„Bürger in der Schule aktiv“ feierten gemeinsam mit den von ihnen geförderten Kindern im Haus der Jugend. Foto: Privat
Pforzheim. Mehr als 20 Paten von „Bürger in der Schule aktiv“ (BiSa) an der Osterfeldschule hatten mit den von ihnen geförderten Kindern ein Fest im Haus der Jugend vorbereitet.
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Eifrig hatten Selin, Helin, Ninorta, Sinyn, Maya und Abdullah eine Persiflage von Aschenputtel eingeübt. Besonders der Satz von Aschenputtel zum Prinz: „Du bist so schön!“ und seine Antwort: „Ich weiß!“ löste Begeisterung aus. Das gemeinsame Lied „Ich bin anders, du bist anders“ passte zu der gemischten Schar von Kindern und ihren Eltern aus vielen unterschiedlichen Ländern.
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Und dass Derwin gerade an diesem Tag Geburtstag hatte und dies mit „Happy Birthday“ von allen gebührend gewürdigt und mit einem Geschenk bedacht wurde, war für ihn etwas Besonderes. Die Paten hatten Kuchen gebacken, der Stadtjugendring die Getränke besorgt und Gönül Eksi, der gute Geist im Hintergrund, hatte dies ermöglicht.
Zum zweiten Mal hatte BiSa die Eltern eingeladen. Der Erfolg zeigte, dass es sich lohnt, dies auch für das nächste Jahr zu planen. Mit 35 Personen hatten die Veranstalter von BiSa gerechnet. Es waren wesentlich mehr. BiSa ist ein Verein, der aus ausschließlich ehrenamtlichen Schulpaten besteht. Sie fördern Grundschulkinder in Schulen oder in Familien. Zwei Stunden in der Woche reichen aus, um sich daran zu beteiligen. pm
Interessenten melden sich bei Lilli Gros telefonisch unter (0 72 31) 29 95 02 oder per E-Mail an lilli. gros@web.de

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Brötzinger Schule dankt den BiSa-Paten

Pforzheimer Zeitung 31. Juli 2015

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Eine wichtige Stütze sind die Schulpaten für die Brötzinger Schüler. Foto: Privat
Pforzheim. Ein schön gedeckter Tisch im Schulgarten der Brötzinger Schule, Kaffee und Kuchen erwarten 13 Schulpaten und Schulpatinnen von BiSa – Bürger in der Schule aktiv. Annette Elsmann, Kooperationslehrerin von BiSa, und Schulleiter Wolfgang Müller betonten, wie wertvoll die Unterstützung der Schulpaten für die Kinder sei. Und, dass er für jeden Zuwachs dankbar ist. Genau wie die Kinder. Nicht nur die schulische Förderung sei wichtig, sondern auch die Zuwendung, das Gespräch, das offene Ohr für die Kümmernisse der Kinder. In Gesprächen mit den Klassenlehrerinnen, die sich für diesen Nachmittag Zeit genommen hatten, wurden Ideen entwickelt, welche Angebote für Kinder und Eltern möglich sind. BiSa kann nur bestätigen, dass die Zeit, die Schulpaten Kindern schenken, mit nichts aufgewogen werden kann.
Wer gerne mit Kindern arbeitet, ist bei BiSa herzlich willkommen. Dass diese Tätigkeit sehr viel Freude bereitet, zeigt sich daran, dass es keine Fluktuation bei den Senioren gibt. Interessenten melden sich unter Telefon (0 72 31) 29 96 02. pm

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Den Tisch gedeckt und aufgetischt

Pforzheimer Zeitung 22. Juli 2015

Essen selbst auf den Tisch bringen: Die Koch-AG von Bisa ist beliebt. Foto: Privat
Pforzheim. Bei BiSa – Bürger in der Schule aktiv – wird nicht nur gefördert, sondern es gibt auch Koch-AGs. Eine davon ist an der Dillweißensteinschule mit Ikbal Belli. Hier wechseln alle sechs Wochen die Gruppen mit je sechs Kindern, damit viele Kinder in den Genuss kommen. In zwei Unterrichtsstunden dürfen die Kinder ihre Essenswünsche selbst kochen und gemeinsam dann essen.
Belli betont, dass sie es ohne die wertvolle Unterstützung vom Förderverein der Dillweißensteinschule fast nicht bewältigt hätte. Denn sechs Kinder stellen Anforderungen, um sie richtig zu beschäftigen, die Aufgaben einzuteilen wie schälen, Teig zu bereiten und dann gemeinsam zu kochen oder zu backen. Der Tisch ist zu decken, es gilt wieder abzuräumen und zu spülen. Aber dass es Spaß macht, beweist die rege Nachfrage nach diesem Angebot.
BiSa freut sich über alle, die zu ihr finden. Schulpaten, die Kinder an der Schule oder in den Familien einmal in der Woche fördern, sind herzlich willkommen. Aber wenn jemand ein Hobby hat, das sie oder er Kindern nahebringt, ist ebenfalls bei BiSa richtig.
Interessierte melden sich bei Lilli Gros telefonisch unter (0 72 31) 29 96 02.

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Bühne frei für junge Talente

Pforzheimer Zeitung 22. Juli 2015
Makda Fantaye | Pforzheim

Ein Schultheaterstück der Südstadtschule bildet den Abschluss der Theater-AG

Die jungen Schauspieler der Theater-AG sind voller Elan dabei.
Ein kleines Theaterstück über den Pariser Polizeiinspektor Clouseau führten die Dritt- und Viertklässler der Südstadtschule, die an der Theater-AG teilnahmen, gestern auf. Ermöglicht haben dass die Studenten der Hochschule Pforzheim unter der Leitung von Professor Ansgar Kühn und die Auszubildenden der Firma Witzenmann, die zusammen das Entenrennen organisierten und die Einnahmen dem gemeinnützigen Verein BiSa spendeten. Somit wurde der Südstadtschule die Theater-AG ermöglicht, die von Dario Krosley, Schauspieler am Stadttheater Pforzheim, geleitet worden ist. Die Kinder haben dadurch gelernt sich zu konzentrieren, einen Text zu lernen und im Team zu arbeiten. Mit der Aufführung, die in der Südstadtschule stattfand, feierte die Theater-AG auch ihren Abschluss, bei dem auch Konrektorin Stefanie Willgeroth dabei war. „Auch wenn sich manche Kinder im Unterricht schwertun, erkennt man bei dieser Aufführung sehr, wie talentiert und begeistert sie doch sind“, sagte sie.

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BiSa-Ehrenamtliche stehen Schülern zur Seite

Pforzheimer Zeitung 03. Juni 2015

„Bürger in der Schule aktiv“ wollen Engagierte an der Hochschule gewinnen

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Pforzheim. Voller Elan und Überzeugung, sich für eine wichtige Sache zu engagieren, warben Schulpaten von „Bürger in der Schule aktiv“ (BiSa) an der Hochschule.
Nur 30 Prozent aller Bürger engagierten sich im Ehrenamt, heißt es in einer Mitteilung: „Warum nicht mehr?“ Dies fragten sich alle, die bei BiSa mit Begeisterung dabei sind. Es fördere das Selbstwertgefühl, und man knüpfe interessante Kontakte.
Wichtig für die Zukunft
„Wir würden gerne noch mehr Menschen davon überzeugen, dass die Förderung unserer Kinder sinnvoll und wichtig für unser aller Zukunft ist“, sagt Elfriede Boyken-Henze.
Senioren, die BiSa unterstützten, blieben über längere Zeit. Bei den Hochschülern finde oft nach zwei Semestern ein Wechsel statt. Diesen sei hoch anzurechnen, dass sie sich trotz des Studiums Zeit für die Förderung eines Kindes nehmen. „Seit drei Semestern betreue ich an der Nordstadtschule ein Mädchen aus dem Kosovo und besuche sie zu Hause, seit ich ein Praxissemester in Karlsruhe mache und nicht mehr an die Schule gehen kann. Ich habe vor, sie weiter zu fördern, und freue mich, kleine Erfolge zu sehen“, so Anna Eickhoff, Studentin der Hochschule für Gestaltung. pm
Interessierte wenden sich an Lilli Gros unter (0 72 31) 29 96 02, oder per E-Mail an lilli.gros@web.de.

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Brötzinger BiSa-Schulpaten treffensich zum Gedankenaustausch

Pforzheimer Zeitung 15. Dezember 2014
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pforzheim. Neue und alte Schulpaten haben sich an der Brötzinger Schule getroffen: Nicht zum Fördern ihrer Kinder, sondern in gemütlicher Runde zum Erfahrungsaustausch. Annette Elsmann, Koordinatorin an der Brötzinger Schule, und Lilli Gros, Vorsitzende von Bürger in der Schule aktiv (BiSa), hatten eingeladen, und fast alle waren gekommen. 16 Ehrenamtliche von BiSa lesen, rechnen, üben mit Kindern, machen Druckprojekte, kochen und backen mit ihnen. Wolfgang Müller, Rektor der Schule, betonte, wie wertvoll diese Unterstützung für die Schule und vor allem für die Kinder sei. Wie viel Freude diese Arbeit mit Kindern bereitet, kam bei den Gesprächen immer wieder zum Ausdruck. Zudem wünschten sich die Teilnehmer öfters einen solchen Gedankenaustausch. Die Schule würde sich über weitere Ehrenamtliche freuen: Vor allem über Männer und Frauen, die auch mit Kindern von der Grund- und Hauptschule rechnen. pm Interessenten melden sich bei: Bürger in der Schule aktiv, telefonisch unter (07231) 299602 oder per E-Mail an: lilli.gros@web.de.

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